Der Mai ist gekommen...

Bild von Thomas Büdenbender

In den weiten deutschen Landen waren wir im April nicht so sehr unterwegs, aber in Münster und Umgebung ging einiges.

Wo fangen wir an?
Die Veranstaltungen waren alle öffentlich, jedoch sehr speziell.
Es fing an mit einem Abend im „Heaven“, direkt am Hafen in Münster, zugunsten der Krebsberatungsstelle. Die Gästeliste las sich wie ein Who is Who. Adam Riese, der auch moderierte, und die Original Pumpernickels von Markus Paßlick – die auch mit Götz Alsmann spielen, dazu später mehr - hatten sich zum Quintett ergänzt, um folgende Prominenz zu begleiten:
Stephanie K., Johnny Ketzel, Sandra Lüpkes (hauptberuflich Krimiautorin), die „Zwillinge“, Nikola Materne UND Leonard Lansink und Ina Paule Klink, beide aus der Krimiserie „Wilsberg“ bekannt. Diese alle sangen in unterschiedlichsten Konstellationen, wobei am publikumswirksamsten sicherlich die beiden Duette waren, die Lansink und Klink höchst charmant mit Engelszartheit bzw. Brummbärbaß zu Mikrophon gaben, darunter „Something stupid“.

Wir 6Z zelebrierten nach zwei Wochen Pause den (Warum eigentlich?) abwesenden Robert Blanco und Karl-Heinz Hollkenbrink sorgte für münsterländisches Heimatflair, dann sang Nikola Materne mit uns „Straighten up“ und – ohne langes Proben – steuerten wir einen Chor zu ihrem „Wunderbar allein“ bei. Himmlische Konstellation.

In Emsdetten standen wir am folgenden Wochenende mit „Acapulco“ auf der Bühne, im Rahmen des ersten Emsdettener a cappella – Festivals. Wir müssen alles gegeben haben, scheint es, denn das Publikum war begeistert und in der Presse war das Attribut „wuchtig“ zu lesen. Ui ui ui, und dabei wollen wir doch nur spielen...!

Am Tag darauf spielten wir in der Halle Münsterland für das Lebensfest der Hospizbewegung. Der Saal war erstmalig für dieses Event eine Nummer größer gewählt, was 1100 Gäste (!) hineinließ. Und das Programm war bunt; Zauberei, Kabarett, Jonglage, Capoeira, lateinamerikanischer Tanz. Allen voran, weil Moderator: Götz Alsmann, in seiner witzig-charmant-schlagfertigen Art, bestritt mit seiner schon erwähnten Begleitband auch die Pausenmusik.
Und am Schluss kamen wir mit 25 Minuten Programm dran. Natürlich musste alles klappen; klar, bei so einem Anlass und ausgesuchten „Musikperlen“ in so kurzer Zeit. („Let´s get loud“ gleich zu Anfang.) So schnell ist beispielsweise Karl-Heinz noch nie in seine chicen Klamotten geschlüpft. Und so schnell wurden wir dann auch nicht von der Bühne gelassen. Was sollen wir sagen; großartiges Publikum, viele Spenden, Götz war auch begeistert – was will man mehr!

Noch straffer konnte das Programm nur zum 90jährigen Jubiläum der Westfälischen Schule für Musik sein. Und bunt sowieso! Diesmal machten wir als Freunde der WSfM aber gleich den Anfang; zwei eigene Lieder, dann 160 Kinder aus mehreren „JeKISS“-Chören um uns herum. Ihr erinnert euch: Beim „Schweihnachtsmann“ sangen auch schon derlei Kinderchöre mit, aber nicht in so geballter Zahl. Wir begleiteten „Aufruhr im Gemüsebeet“ und „Alle Vögel sind schon da“. Anschließend stand noch die Bigband der Musikschule wiederum begleitend hinter UNS zu „It don´t mean a thing...“. Zugegeben, da hatten wir dann eine Sängerin namens Lis Harting in der Mitte - und waren mal wieder 6.

An dieser Stelle vielen vielen Dank an Lars Motel und Inga Mareile Reuther, die genannte Big Band bzw. Chöre dirigiert haben.
Überhaupt: Herzliches Dankeschön an alle, mit denen wir in so wunderbaren, neuen und hoffentlich nicht einzigartigen Konstellationen singen durften! Kinderlieder, Swing, Bossa ... Gott sei Dank war das Wetter in diesem April nicht so vielseitig wie wir.

Wir freuen uns auf den Mai, wo wir vor allem den Süden und Südwesten der Republik bereisen werden - und der fängt ja bekanntlich hinter Bonn an. ;-)

Bis bald, und bis zum nächsten Blog!

Eure

6Z