5idelity - Ilmenauer Band holt den ersten Preis

5idelity, ACC Sendenhorst, Presse-Review

A-cappella-Contest | 5idelity siegen
Ilmenau – Die Ilmenauer A-cappella-Gruppe 5idelity hat nach eigenen Angaben am Wochenende beim Bundescontest a-capella 2008 in der Kategorie Pop-Amateure den 1. Platz geholt. „Wir sind völlig überrascht, total aus dem Häuschen und die Freude ist riesengroß“, sagte Bandmitglied Sebastian Trepesch im Gespräch mit Freies Wort. „Wir hatten uns eigentlich nur spaßeshalber angemeldet und schon gefreut, als unsere Bewerbung angenommen wurde. Der Sieg hat für uns eine wahnsinnig große Bedeutung“, sagt Trepesch, der mit seinen Bandmitgliedern auch einen Pokal in Empfang nehmen konnte, wie er mitteilt.

Immerhin war der Wettbewerb in Sendenhorst/NRW bundesweit ausgeschrieben. In der Kategorie Pop-Amateure gab es 13 Mitbewerber von hoher Qualität, erklärt Trepesch.

Die fünf Ilmenauer Studenten hatten sich 2002 zusammengefunden, vier von ihnen waren bereits im Kammerchor der TU engagiert. Mancher erinnert sich vielleicht noch an das ausverkaufte Konzert der 5idelity im Jahre 2003 in Ilmenaus Festhalle. Inzwischen sind die Studenten, die die Band nur nebenher betreiben, vor allem in Thüringen und Bayern durch ihre Auftritte bekannt, aber auch in Norddeutschland oder Dänemark haben sie erfolgreiche Konzerte gegeben. Längst sind auch drei CD's produziert worden, erklärt Trepesch.

Freitagabend begeisterten die Bandmitglieder vor einem 300-köpfigen Publikum und der Jury aus Professoren, Chorleitern und Sängern mit einem 20-minütigen Programm, neben drei eigenen Songs habe es auch eine HipHop-Version des Rennsteig-Liedes gegeben. Zur Pokal-Verleihung gegen Mitternacht habe das Publikum bereits das „Ampel-Lied“, noch bevor alle Bandmitglieder auf die Bühne gefunden hatten, gesungen, heißt es in einer Pressemitteilung der Band. „Ilmenau - das muss ja ein seltsames Nest sein“ habe sich der Moderator gewundert, berichtet Trepesch, dass mit get souled eine weitere Band aus der Unistadt einen zweiten Platz holte.

Für den Fortbestand der Band sehe es derzeit sehr gut aus, schildert Trepesch. Zwar sei die Altersstruktur von 23 bis 31 Jahren recht gemischt, doch hätten jene drei Mitglieder, die mit dem Studium fertig seien, in Ilmenau eine Arbeitsstelle gefunden. „Wir wollen weitermachen“, sagte Trepesch gestern im Gespräch mit Freies Wort, „der Preis ist eine gute Motivation dafür!“

(Freies Wort vom 06.05.2008, Thomas Klämt)

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