6-Zylinder im Hessenland

Erbarme, die Hesse komme. Und zwar gewaltig. Letztes Wochenende hatten wir das Vergnügen diesen Songtitel der Rodgau Monotones livehaftig unter Beweis gestellt zu bekommen. Der einzige Unterschied: nicht die Hessen sind gekommen, sondern wir. Und zwar nach Kassel und Bad Vilbel. Beide Auftritte bei bestem Wetter und tagsüber. Zwei Gemeinsamkeiten, die wir mit Kusshand nahmen. Eine dritte, weitaus überzeugendere, war die prima Laune, die die geneigte Zuhörerschaft im Gepäck hatte.

In Kassel waren wir lange nicht und so war es umso schöner, zu sehen, dass es dort Hardliner Fans gibt, die uns sowohl am Freitag auf dem Kaiserplatz wie auch schon vor gefühlten 32 Jahren im anthroposophischen Zentrum besucht haben. Toll.

Das Konzert in Bad Vilbel fand zum 9ten mal in Form einer Matinee in der Burg statt. Diese Auftritte haben jedes Mal das Zeug zur Legendenbildung. Das Publikum und 6-Zylinder wie immer bestens gelaunt und sehr entspannt. Eine feine Einheit.
Inklusive Glockengeläut während der Ansage zum Gästebuchblues. Also Programmänderung: das Pubklikum stimmte aus vollem Hals spontan eine Hymne auf den Baum, der dem Umbau der Tribüne zum Opfer gefallen, also tot war. Eine Kanon in moll war schnell gefunden. Hier nun exklusiv der Originaltext: Der Baum ist tot, der Baum ist tot. Der Baum ist tot, der Baum ist tot. Er ist nicht mehr grün, yupp heidi yupp heida, er ist nicht mehr grün, yupp heidi yupp heida. Yuppi, yuppi, yuppi, yupp heidi yupp heida. Yuppi, yuppi, yuppi, yupp heidi yupp heida! Na erkannt?

Seit dem Wochenende wissen wir’s jetzt genau: die Hesse komme! Und zwar gewaltig.

Eure 6-Zylinder